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Gibbet was schöneres?? :-D

Festival - Saison...

Ich hab ja zwei ganz spezielle

Lieblinge,

und diese beiden gehören

hier einfach mal hin!

 

 

 

~ Mera Luna ~ 

Das Festival der besonderen Art

Während sich jeden Sommer allerorten

sonnenhungrige, bunt gekleidete Menschen

 mit Rastalocken, zerschlissenen Jeans

und knallbunten T-Shirts auf fröhliche

 und unbeschwerte Festivalwochenenden

 vorbereiten, an denen Pflichten und

Make Up zu Hause bleiben, haben sich

die Musikliebhaber der "anderen Art"

längst einen ganz eigenen Schlachtplan

ausgetüftelt:

Sie wissen genau, wie man ein

Wochenende im Zelt übersteht und

dennoch so makellos aussieht,

als hätte ein Stylist sie gerade für den

Laufsteg zurechtgemacht. Die Freude

über Sonnenwetter ist auch hier groß,

nur schützt man sich vor der Sonne mit

einem mittel-alterlichen Sonnenschirm.

Eine vornehme Blässe im Gesicht ist die

Grundvoraussetzung für das perfekte Auftreten.

Vornehmes Tuch und Spitze in

mittelalterlichem Hauch von Eleganz

gepaart mit Lack und Leder haben

Hochkonjunktur auf dem M'ERA LUNA

Festival in Hildesheim.

Die beliebteste Farbe ist schwarz,

zur Not auch weiß. Ein großer Teil des

Publikums setzt sich selbst genauso

individuell und kunstvoll in Szene wie es d

ie Bands auf der Bühne vermögen.

Es treffen sich "Schwarzkittel", Gepiercte

und Tätowierte aus Helsinki, Hameln

und Huelva alljährlich in Hildesheim,

um mit den bedeutendsten Bands d

er Wave / Gothic Szene ein

melancholisch-düsteres Wochenende

 zu zelebrieren. Die Bands kommen aus ganz

 Europa und sind zumeist nicht zum

ersten Mal auf dem M'ERA LUNA Festival.

Ein neues Album ist nicht unbedingt

Grundvoraussetzung für den Auftritt

 auf dem Festival. Das Publikum verlangt

 immer wieder nach ihren "alten" Idolen,

mit denen es sich eng verbunden fühlt.

Neue Acts sind selbstverständlich auch

gefragt. Somit steht das Programm jedes Jahr

für Wiedersehensfreude mit alten Bekannten

 und mit Spannung erwarteten Newcomern.

 


 

~ Hurricane ~

Ich denke dieses Festival kennt

so ziemlich jeder...

Also erspare ich mir hier

jegliche Details,

sondern präsentiere euch

sofort ein tolles Hurricane ABC,

wie man sich dieses hammer

wochenende

so zu benehmen hat :-D

A
A
Abreise. Zelt abbauen, Klotten verstauen, Reste inne Mülltüte werfen und abgeben, 5€ Müllpfand zurück holen. Auto suchen oder den Weg zum Bahnhof versuchen zufinden.
Wenn Anreise mit Auto und Auto noch da bei Abreise auf ewig langen Stau einrichten.
Wenn Anreise mit Bahn auf ein anstrengenden langen Weg bis zum Bahnhof und auf ein voll besetzten stinkenden Zug einstellen.



Anreise. Im engen Auto/Zug rumsitzen, Gepäck schleppen, Bändchen besorgen, Campingplatz suchen, Zelt aufbauen. Schrecklich. Das ist nur mit Bier auszuhalten. Aber
obacht: Nicht zu viel trinken, sonst vergesst ihr, wo euer Zelt steht.


Aufbau. Recht einfach. Zelt auspacken, Gebiet makieren (kein urin bitte), Bier trinken, Zelt nach Anleitung aufbauen, Bier trinken, Klotten ins Zelt. FERTIG! Bei Verlangen noch ein Bier trinken!

Kommentar: TripleF ein zelt läßt sich nie so aufbauen wie es in der anleitung stet !


B
Bier, das wichtigste, was man zu einem Festival mitzunehmen hat. Denn mit Bier kann man alles ersetzen - sogar Bier. Allgemein gilt die Faustregel: "Je mehr, desto besser." Man sollte beim Einkauf Unfälle, Exzesse und Schnorrer einplanen. Bei der Suche nach Kühlmöglichkeiten zeigen Festivalbesucher teilweise beachtliche Kreativität. Es sollen immer noch einige Paletten Dosenbier unter dem Acker von C1 vergraben liegen.


BWKM (BollerWagenKinderMafia). Die BWKM ist das Böse. Sie halten das Monopol auf Pfandflaschen-Diebstahl und den überteuerten Transport von Gepäck vom Scheeßeler Bahnhof zum Eichenring. Wer sich gegen sie stellt, muss mit damit rechnen, am morgens mit einem Pferdekopf im Schlafsack aufzuwachen. Nightwish befand sich mehrere Wochen in den Fängen der BWKM. Details seiner Gefangenschaft bleiben im Dunkel. Der einzige, der uns von der BWKM befreien kann, ist David Hasselhoff. (-> siehe Hasselhoff)


C
Christencomics. Kurzweiliges Lesevergnügen gespendet von unseren aufdringlichen Jesusjüngern, die einem auch gerne mal sagen, dass man sündigt, während man sich mit seiner Zunge gerade von der Zahnqualität einer netten Festivalbesucherin überzeugt.


D
Dixi. Die Vörhölle. Wer schon mal bei Tageslicht in einem Dixi nach unten geblickt hat, sieht Dinge, die man sein Leben lang nicht vergisst. Unbedingt vermeiden es nüchtern zu besuchen.

Duschen. Vormittagsbeschäftigung für Weicheier. Männer greifen zum Konterbier.


E
Eichenring, heiliger Ort. Mekka aller Hurricane-Jünger. Es halten sich die Gerüchte über ein von der BWKM kontorlliertes Freibierlager unter dem Eichenring.

Einweggrill
Ein kleiner fertig vorbereiteter Grill den man nur anzünden muss, um dann damit ein paar Würstchen oder Steaks zugrillen. Wie gesagt, nur EINMAL, für viele eine gute Alternative zum 3 Bein grill + Grillkohle oder ähnlichem.

Essen, wird überschätzt. Ist ersetzbar. (-> siehe Bier).

F
Flunkyball. Festivalsport Nummer Eins. Zwei Teams stellen sich gegenüber und werfen mit einem Ball (Stock,...) auf Dosen (PET-Flaschen,...) in der Mitte. Wer trifft trinkt solange, bis die gegnerische Mannschaft die Dosen wieder aufgestellt hat und wieder hinter der Grundlinie steht. Ideal um sich die Zeit beim Biertrinken zu vertreiben.


G
GAU. Größter Anzunehmender Unfall: Lieblingsband verpasst, weil man auf dem Campingplatz versackt ist (-> siehe Bier) oder geduscht hat (selbst schuld). Da hilft nur eins: Mehr Bier!


H
Hasselhoff. Ein Mann, ein Festival, eine Legende. Seit Jahren hofft die Festivalgemeinde auf einen Auftritt des größten musikalischen Talents des 20. Jahrhunderts. Wer möchte nicht "I've been looking for freedom" live von der Person hören, die ALLEIN für den Fall des Eisernen Vorhangs verantwortlich ist. Seine Legende wird noch weiter leben, wenn sich kein Mensch mehr an das Hurricane-Festival erinnern kann. Wer Kritik an seiner Person äußert, gerät in Verdacht ein Spion der BWKM zu sein.

Helga
"Heeeeeeeelllllgaaaaaa!" ist ein mittlerweile im deutschsprachigen Raum weit verbreiteter Ruf, welcher immer wieder an Massenveranstaltungen wie Openairs zu hören ist. Wenn überhaupt, wissen heute nur noch wenige Personen wie Helga aussieht oder wer sie ist. Das Ritual bei dem sie gesucht wird entstand bereits um den Jahrzehntwechsel von den 80er Jahren auf die 90er Jahre. Das Ritual wird normalerweise von einer beliebigen Person oder kleinen Gruppe gestartet, welche laut den Namen Helga ruft. Kenner des Rituals reagieren darauf, indem sie die Rufe mit dem selben Wortlaut erwidern, wodurch der Ruf in die Gehörgänge weiterer potentieller Sucher gelangt. Das Ritual ist beendet sobald niemand mehr Lust oder Stimmbänder dazu hat den Ruf weiter zu tragen. Dies kann je nach Menschenmenge bis zu einigen Tagen dauern. Das Ritual kann beliebig oft gestartet werden, wobei von regelmäßigen Besuchern solcher Massenveranstaltungen oft nur noch ein Kopfschütteln zu erwarten ist. Manche sagen aber auch, Helga sei Tod...
Es gibt viele Theorien. Mehr dazu
HIER

Hurricane-Wetter™ (->Siehe Regen)


I
"I got Erection". Einfach mal auf dem Zeltplatz ein "Wohohohoooo" anstimmen. In der Ecke, aus der "I got Erection" zurückschallt, gibt es Bier.


J
Joint. Sportzigarette. Lustiger Tabak. Ideal für HipHop-Acts und gegen Schlaflosigkeit.


K
Kohletabletten

Gegen den Bierschiss. Während Aktivkohletabletten von vielen Ärzten als unwirksam belächelt werden, helfen sie jedoch bei der Entgiftung, da Aktivkohle manche Gifte bindet und deaktiviert. Es sind aber einige Gramm Kohle notwendig um bei einem akuten Durchfall zu helfen. Aktivkohle ist frei erhältlich und praktisch unverderblich.
Mit der Einnahme nicht übertreiben, sonst kommt spätestens zu Hause die knüppeldicke Rechnung!

Konterbier, auch Festivalfrühstück genannt. Ersetzt Essen. (-> siehe Essen)

Kindergarten. Kommt vor, wenn der Veranstalter gerade gehypte Bands einlädt. Der ganze Pit steht voll mit Kindern. Da hilft nichts gegen. Höchstens Bier.


L
Langeweile? Kann nicht sein! Bier trinken und ab aufs Festivalgelände!


M
Matsch. Das ist das, worauf man nach dem ersten Tag läuft, sitzt, schläft. Weicher als der normale Acker. Deshalb weitestgehend positiv zu bewerten. Erhöht den Siff-Faktor.


N
Nutellaglas, der einzige Weg, um das Glasflaschenverbot zu umgehen. Sehr geeignet sind die 2-Kilo-Jubiälumsgläser. Nutella hilft außerdem dabei, den Stuhlgang möglichst lang hinaus zu zögern. (-> Siehe Dixi)


O
Oropax. Nimmt man wenn es zu laut ist. Hat auf Festivals den gleichen Stellenwert wie eine Dusche oder eine Regenjacke. Pfui.


P
Phobien
Wer unter Phobien wie Dipsophobie – Angst vor dem Trinken oder Emetophobie – Angst, sich übergeben zu müssen leidet hat auf einem Festival nichts zu suchen.
Ebenso ist Enochlophobie – Angst vor Menschenmassen eine nicht geeignete Festival-Phobie.

Pissrinne. Zweitlängstes Urinal der Welt. Nichts gibt ein schöneres Geräusch als 20 Männer die zu Rammstein im Hintergrund gleichzeitig in eine Regenrinne pissen. Unbedingt ausprobieren!


Q
"Quaaaaaaak". Der Leidensschrei, der jeden Morgen das Hurricane-Gelände erschüttert. Er stammt von den Fröschen im Teich von C1, die ab dem Donnerstag mit Urin und Alkohol gefoltert werden.


R
Regen. Faustregel: Erst nass von oben, dann Matsch von unten. Kann aber ab und zu recht angenehm sein.


S

S
Schmutzige Liebe
Oft in Ecken vom Gelände betrieben. Zuschauer durch lautes stöhnen möglich bzw wahrscheinlich. Schwangerschaft wegen vergessendem Kondom auch recht wahrscheinlich. Am nächstes Tag bzw. in einer kurzen nüchteren Phase können sich beide Partein Abgrundtief hassen, nach der erneuten Einnahme von Alkohol geht es wieder in die "schmutzige" Ecke.

Schnaps.Alkoholische Beilage zum Bier, das ja bekanntlich als Grundnahtrungsmittel gilt.
Sehr hilfreich wenn das Konterbier nicht anschlägt, kann auch zur Betäubung und zum desinfizieren von Wunden benutzt werden die man sich im Suff zugezogen hat[/quote]

Schnapsleiche.
Kein Festival ohne sie! Vergleichbar mit Kühen: bewegen sich kaum bis gar nicht und hinterlassen eklige, großflächige Exkremente (Kotzlachen). Man munkelt einige Kandidaten liegen teils noch von den Vorjahren rum.

Straße. Es befindet sich eine zwischen C1 und dem Festivalgelände. Wird auch gerne von Scheeßeler Dorfbewohners genutzt, um sich beim Samstags-/Sonntagsspaziergang die Freakshow auf dem Campingplatz näher anzugucken.


T
Tetrapack. In etwa die Tupperdose eines Festivalgängers. Aufgrund des Verbotes von Flaschen und Dosen wird für die Zeit auf dem Festivalgelände mehr oder weniger frisches Obst (Wein) mit auf das Festivalgelände genommen. Grundnahrungsmittel (-> siehe Bier) sind aufgrund des Kohlensäuregehalts leider nicht in Tetrapacks erhältlich.
Wenn der Geldbeutel es hergibt, sind sie jedoch an den kleinen grünen Shops (häufig mit der Aufschrift "Beck's" käuflich zu erwerben.

Titty Twister, Notunterkunft bei schlechten Bands (3 Doors Down) oder Regen (-> siehe Hurricane-Wetter&trade.


U
Urinieren. Potentiell überall möglich. Grenzen sind nur durch das eigene Schamgefühl gesetzt. Ob nun das Dixi, der Zaun beim Campingplatz, der Wald, das eigene Zelt oder direkt am Wellenbrecher... die Kreativität kennt keine Grenzen.


V
Verwechslungsgefahr! Wer schonmal mit einem Aldizelt bei einem Festival war, kennt das. Wer nicht mehr weiß, wo sein Zelt steht (-> siehe Anreise), bleibt nur das Try&Error-Verfahren: Solange in fremde Zelte kriechen, bis man das eigene gefunden hat.


W
Wohnmobilplatz. Für den elitären Festivalbesucher. Eigener Kühlschrank, Bett mit Matratze, eigene Dusche, Wasserdicht überdacht... kurz gesagt: Laaangweilig. Sehr geringer Siff-Faktor.


X
Xenophobie. Leidet ihr darunter? Geht zu einem Festival! Beste Therapiemöglichkeit.


Y
Yak? Zu "Y" fällt mir mal gar nichts ein...


Z
Zaun. Längstes Urianal der Welt. Möglichst nicht dran zelten, außer man hat einen ganz widerlichen Fetisch.

Zelt. Ist der angenehmste Schlafplatz bei einem Festival. Alternative bietet der Campingstuhl, das Auto oder der Titty-Twister. Zelte zu verbrennen ist böse. Wer das macht, wird sofort an die BWKM ausgeliefert.


 

looking forward to: HURRICANE 2007